

Leistungen
Reifenreparatur
Nicht jedes Loch bedeutet das Ende des Reifens. Ein sauberer Einstich in der Lauffläche lässt sich in der Regel sicher reparieren.
Ob eine Reparatur möglich ist, entscheidet die Stelle des Schadens. Die Lauffläche, die auf der Straße steht, ist dick und die Karkasse dort abgestützt; ein Nagel- oder Schraubenloch in dieser Zone lässt sich von innen mit einem Pilzstopfen verschließen. Die Flanke dagegen federt ständig — dort hält keine Reparatur, und sie birgt bei hohem Tempo Platzgefahr. Die Schulter gilt als Grenzfall. Auch der Durchmesser zählt: über etwa 6 Millimeter ist eine Reparatur nicht mehr sicher. Ein von außen eingeschlagener Stopfen ohne Demontage ist ebenfalls keine dauerhafte Lösung, denn niemand hat gesehen, was der Schaden innen angerichtet hat. Einen nicht reparablen Reifen zu reparieren kostet weit mehr als die Reparatur selbst — geht es nicht, sagen wir es deshalb deutlich.
- Einstich in der Lauffläche: reparabel
- Flankenschaden: nicht reparabel, nicht sicher
- Schaden größer als etwa 6 mm: nicht reparabel
- Der Reifen wird abgezogen und von innen repariert
Häufige Fragen
Ein Nagel steckt drin, aber es verliert keine Luft — soll ich ihn ziehen?
Nein. Der Nagel dichtet das Loch meist ab, und der Reifen fällt in dem Moment schnell zusammen, in dem Sie ihn ziehen. Lassen Sie ihn stecken und rufen Sie an.
Darf ich mit einem reparierten Reifen genauso schnell fahren?
Eine fachgerechte Reparatur in der Lauffläche senkt den Geschwindigkeitsindex des Reifens nicht. Prüfen Sie den Druck trotzdem einmal innerhalb der ersten hundert Kilometer.
Geht das auch am Straßenrand?
Ja, das ist die häufigste Arbeit. Das Fahrzeug muss nur sicher stehen; den Rest erledigt die Ausrüstung im Transporter.
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